Papiergeräusch — Vom Lesen und Schreiben

Ich schreibe ein Buch

Ich habe schon häufig versucht ein Buch zu schreiben, konnte mich aber nie lang genug dafür begeistern, um es durchzuziehen. Bei diesem habe ich aber den Eindruck, dass es klappen könnte.

Ich glaube es passt aktuell alles zusammen.

Ich lese aktuell Leben Schreiben Atmen *, ein Buch von Doris Dörrie. In diesem Buch geht es darum, autobiographisch aus seinem Leben zu schreiben. Ein Buch zu schreiben ist nochmal etwas eigenes, aber ich glaube es kann eine ähnliche positive Wirkung haben, wie das von ihr beschriebene autobiographisch Schreiben. Daneben merkte ich, wie ich in letzter Zeit kribbeln in den Fingern hatte, etwas Neues anzufangen. Etwas, was vielleicht nicht nur ein neues Computerspiel, ein neues Lesebuch ist, sondern etwas, was Nachhall produzierte.

Es ist Zeit, dass ich vielleicht ein Buch schreibe.

Warum ein Buch schreiben?

Gute Frage.

Ich weiß nicht ob es nur mir so geht bin. Aber für jemanden, der schon viele viele Bücher gelesen hat, ist es ein Traum eines Tages ein eigenes Buch zu schreiben. Etwas wie hinter den Vorhang schauen. Vom Betrachter zum Künstler werden. Verstehen, was es kostet Buchstaben auf Papier zu bringen und ihre Entwicklung miterleben und vor allem mitgehalten zu können. Vielleicht geht es manchen begeisterten Weintrinkern ähnlich mit dem Traum, mal ein eigenes Stück Land zu besitzen und Reben anzupflanzen, um aus ihnen einen eigenen Wein zu schaffen.

Was mich an dem Gedanken, ein Buch zu schreiben, ebenfalls begeistert, ist die Aussicht damit Geld verdienen zu können. Nicht im Sinne von Geld zu haben, um Geld zu haben. Sondern Geld zu haben, um mich auf solche Dinge wie z.B. Schreiben konzentrieren zu können. Ich weiß, dass die Wahrscheinlichkeit, erfolgreich ein Buch an den Markt zu bringen, überschaubar ist. Aber wer weiß, was kommt.

Die ersten Schritte…ähm, Wörter

Ich bin sehr dankbar für das Internet. Dort bin ich auf wundervolle Webseiten wie die Selfpublisherbibel gestoßen. Denn beim Schreiben fängt man an sich an verschiedenste Fragen zu stellen, die bislang nie relevant waren. So z.B. ob und wann ich Markennamen in einem Buch verwenden kann, wie das mit dem Plotten ist und welche Tools man beim Schreiben nutzen kann. Wundervoll sind auch einige Podcasts, die man zu dem Thema bei Spotify findet.

Nachdem ich den Plot und die Charaktere versucht hatte in Microsoft Word festzuhalten, fehlte mir irgendwann die Übersicht. Ich fand ein gutes Schreibtool in Ulysses, dass nicht nur einen Studentenrabatt anbietet, sondern auch einige praktische Tools. Bislang habe ich damit einige Kapitel meines Buchs geschrieben. Die Funktionen sind wundervoll und begeistern mich. Nicht auszudenken, wie ich alles mit Word geschrieben hätte…

Wie geht es weiter?

Auf Papiergeräusch geht es um beide Seiten von Büchern: Schreiben und Lesen. Bislang war ich immer auf letzterer. Ich fände es aber wundervoll eines Tages Bücher veröffentlicht zu haben und zu wissen, dass hier dieser Blog-Artikel liegt, der, wie ein Meilenstein, an den Anfang erinnert.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

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